Antragstellung

Sie möchten erstmalig Leistungen beim Jobcenter Vorpommern-Greifswald Süd beantragen? Dann erhalten Sie auf dieser Seite die notwendigen Informationen, ob Sie die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen.

Sprechzeiten für Neukunden

  Pasewalk / Torgelow / Ueckermünde Strasburg          
Montag 08.00 - 14.00 Uhr

Die Erstantragstellung für Strasburg

erfolgt in Pasewalk.

Dienstag 08.00 - 14.00 Uhr
Donnerstag

08.00 - 10.30 Uhr

14.00 - 16.00 Uhr

Freitag 08.00 - 10.30 Uhr

Antragsverfahren
Arbeitslosengeld II erhalten Sie nur dann, wenn Sie vorher einen Antrag stellen. Mit diesem übermitteln Sie dem Jobcenter einen Überblick über Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse und begehren gleichzeitig Unterstützung. Da hierbei sehr umfangreiche Informationen mitzuteilen und teils durch Belege nachzuweisen sind, muss die Antragstellung anhand von speziellen Vordrucken erfolgen. Die von Ihnen übermittelten Informationen unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz. In unserem Download-Bereich können Sie sich die Antragsvordrucke herunterladen. Die Antrag-stellung müssen Sie persönlich bei uns in den Dienststellen des Jobcenters vornehmen. Dritte können bevollmächtigt werden. Da im Rahmen der Antragstellung eine umfassende Beratung erforderlich ist, erhalten Sie dafür einen Termin bei uns. Eine solche umfangreiche Beratung erfahren Sie bereits, wenn Sie das erste Mal bei uns vorsprechen. Hierbei handelt es sich um die qualifizierte Erst- und Auswegberatung.

 

Was wird für den Antrag benötigt?
Welche Vordrucke neben dem Hauptantrag (erstmalige Beantragung) und welche schriftlichen Nachweise erforderlich sind, ist nahezu in jedem Einzelfall unterschiedlich. Daher kann an dieser Stelle keine allgemein gültige Information gegeben werden. Nähere Einzelheiten erfahren Sie in dem persönlichen Erstgespräch im Rahmen der Erst- und Auswegberatung.

 

Wer erhält Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes?
Leistungsberechtigt sind erwerbsfähige Personen im Alter von 15 Jahren bis zum Erreichen der individuellen Regelaltersrente, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Kräften und finanziellen Mitteln decken können. Erwerbsfähig ist jemand, der unter den üblichen Bedingungen des Arbeitsmarktes mindestens 3 Stunden pro Woche erwerbstätig sein kann. Der gewöhnliche Aufenthalt muss sich dabei in Deutschland befinden.

 

Was ist eine Bedarfsgemeinschaft?
Leistungsanspruch haben unter bestimmten Voraussetzungen auch die Familienangehörigen, die mit dem Antragsteller eine Bedarfsgemeinschaft bilden. Eine solche Bedarfsgemeinschaft umfasst Personen, die im selben Haushalt leben und gemeinsam wirtschaften. Von jedem Mitglied der Bedarfsgemeinschaft wird erwartet, dass es sein Einkommen und Vermögen zur Deckung des Gesamtbedarfes aller Angehörigen der Bedarfsgemeinschaft einsetzt. Wenn Sie einen Antrag stellen, so gilt dieser auch für die anderen Mitglieder der Bedarfs-gemeinschaft. Daher müssen Sie auch deren Einkommen und Vermögen bei der Antragstellung mit angeben. Zu einer Bedarfsgemeinschaft gehören unter anderem

  • die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten,
  • die Partnerin oder der Partner der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (Ehegatten, Lebenspartner, Lebensgemeinschaft) sowie
  • die dem Haushalt angehörenden unverheirateten Kinder, wenn sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, soweit sie die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen beschaffen können.


Wer hat keinen Leistungsanspruch?
Folgende Personen können grundsätzlich keine Leistungen nach dem SGB 2 erhalten:

  • Bezieher von Altersrente
  • Ausländer/innen, die keine Arbeitserlaubnis erhalten können oder sich nur zum Zweck der Arbeitssuche in Deutschland aufhalten,
  • Asylsuchende und geduldete Flüchtlinge,
  • dauerhaft voll Erwerbsgeminderte ab Vollendung des 18. Lebensjahres,
  • befristet voll Erwerbsgeminderte ab Vollendung des 18. Lebensjahres, die nicht mit einem erwerbsfähigen Angehörigen in einer Bedarfsgemeinschaft leben


Jede Arbeit ist grundsätzlich zumutbar

  • unabhängig von dem bisher ausgeübten oder erlernten Beruf,
  • unabhängig vom Wohnort,
  • unabhängig vom Alter,
  • unabhängig von der Bezahlung (soweit diese nicht sittenwidrig ist und tariflichen oder ortsüblichen Rahmenbedingungen entspricht)
  • unabhängig von den Arbeitszeiten


Wie lange dauert es bis zur Bewilligung der Leistungen?
Die Bewilligung kann erst erfolgen, wenn alle erforder- lichen Informationen und Nachweise (Belege) vollständig vorliegen. Aus diesem Grund ist eine engagierte Mitarbeit des Antragstellers bei akuter Hilfebedürftigkeit unbedingt erforderlich, um die Leistungen ohne lange Wartezeit erhalten zu können.

Wichtige Hinweise

  • Ihr Antrag ist unter anderem auch eine Wissenserklärung. Unvollständige, unrichtige oder verschwiegene Informationen können zum Leistungsausschluss oder/und zur Einleitung von Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren führen.
  • Füllen Sie die Antragsvordrucke bitte sorgfältig, vollständig und leserlich aus. Sie vermeiden dadurch Verzögerungen bei der Antragsannahme sowie bei der Bearbeitung Ihres Antrages.
  • Bitte denken Sie daran - Schadenersatz wegen des Bezuges von Leistungen ist nicht unmöglich.
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